Sabine

Ich arbeite seit über 20 Jahren in dem Beruf als Kinderpflegerin. Tätig war ich im Mutter-Kind-Kurheim und in Kindertagesstätten (Kita-Gruppe/Krippe). Damit ich meine Arbeit in diesem Bereich weiter fortführen kann, habe ich mich entschlossen, berufsbegleitend eine Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin zu absolvieren.

So hatte ich Gelegenheit einen tieferen Einblick zu erlangen. Mein Wissensschatz wurde sehr erweitert. Ich habe mehr Kenntnisse über Erziehungsziele und Methoden erworben, Bedeutung der Erziehung für die Persönlichkeitsentwicklung, pädagogische und psychologische Aspekte bei der Arbeit mit Kindern und vieles mehr.

Als ich diese Ausbildung begann, war mir im Vorfeld natürlich klar, dass es eine anstrengende und schwierige Zeit werden würde, denn Arbeit, Schule, Haushalt und Kind (ich bin alleinerziehend), dass musste gut organisiert werden. Der Unterricht war natürlich teilweise sehr anstrengend, vor allem die Blockwochen. Man kam sehr oft mit rauchendem Kopf und erschöpft nach Hause.

Das Schwierigste aber war, dass man das Lernen wieder lernen musste. Ich bin schon so lange Zeit aus der Schule raus, meine „Synapsen“ mussten erst wieder aktiviert werden. Gerade Fächer wie Mathematik, Englisch etc. kosteten mich echte Überwindung. Der gute Klassenzusammenhalt erleichterte es mir sehr, wieder in diese Materie einzusteigen.

In meiner Klasse sind 24 Schüler/Schülerinnen. Es sind für mich viele Freundschaften entstanden. Wir sind eine harmonische und verrückte Klasse und ich muss zugeben, mir wird sie nach diesem Ausbildungsjahr sehr fehlen.

Mein Fazit ist, dass man in kurzer Zeit viel lernen muss aber dank der Lehrer und Mitschüler ist es abwechslungsreich und lustig.